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Leserbrief zur Bevölkerungsbefragung 2013 |
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Wer sind denn nun diese versessenen Oltner/innen?
„Oltnerinnen und Oltner sind ganz versessen auf ihre Stadt“
titelte das Oltner Tagblatt vor einigen Tagen. Das ist doch schön zu hören,
denkt man sich. Betrachtet man die Bevölkerungsbefragung der Stadt Olten jedoch
etwas genauer, schwindet diese Freude relativ schnell. Nur gerade einmal 20
Prozent der Befragten sind mit der Situation des Langsamverkehrs zufrieden. Das
verwundert einen doch kaum, betrachtet man beispielsweise die alternativlose
Aufhebung der vielen Fahrradabstellplätzen auf der rechten Bahnhofsseite. Da
tröstet auch die geplante Eröffnung der Velostation, zwei Jahre(!) nach der
Aufhebung, nicht darüber hinweg. Man kann sich allerdings auch fragen, ob denn
eine Studie mit 2'054 Teilnehmenden, was in etwa 14 Prozent der Einwohner/innen
entspricht, wirklich als repräsentativ bezeichnet werden darf? Auffallend ist
die niedrige Anzahl von gerade einmal 42 Personen, die zwischen 16 und 18 Jahre
alt sind. Zeigt dies doch eindeutig, dass man nicht vermochte, die Jungen
anzusprechen. Da erhält die sowieso nicht gerade überragende Bewertung des
Freizeitangebots für die Jugendlichen (57 von 100 Punkten) noch einen schaleren
Beigeschmack. Auch die Tatsache, dass die Teilnahme erst ab dem 16. Altersjahr
möglich war, erscheint absurd. Ginge es in einer Bevölkerungsbefragung nicht
auch gerade darum, die Bedürfnisse aller zu prüfen? So zeigt diese Aktion
wieder einmal deutlich, dass in Olten die Politik über die Köpfe von uns Jungen
hinweg gemacht wird, aber nicht mit uns. Doch genau das gilt es zu ändern,
deswegen am 14. April: Junge SP in den Gemeinderat!
Luisa Jakob
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Junge SP in das Gemeindeparlament Olten |
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NACH EINEM ERSTEN TEILERFOLG BEI DEN KANTONSRATSWAHLEN WILL
DIE JUNGE SP NUN IHRE VERTRETUNG IM OLTNER GEMEINDEPARLAMENT SICHERN
Nur knapp verpasste die Junge SP am 3. März den Einzug in
den Kantonsrat. Gerademal 45 Stimmberechtigte mehr hätten die Junge SP wählen
müssen, damit das vorab erklärte Ziel eines eigenen Sitzes erreicht worden
wäre. Den Kantonsratssitz hätte dabei wohl Mara Moser (Hochbauzeichnerin,
Niedergösgen) erhalten, da sie unter den 14 Kandidierenden der Jungen SP mit
1‘276 Stimmen das beste Resultat erzielen konnte.
Ihren Wähleranteil von 2.6% erachtet die Junge SP als
ausgesprochen gutes Ergebnis für eine Jungpartei und interpretiert den Erfolg
als Honorierung für ihr bald 4-jähriges Engagement. Nun stehen die
Gemeinderatswahlen an, und damit in Olten die nächsten Parlamentswahlen für die
Junge SP. Sie tritt mit einer Liste von acht jungen und motivierten
KandidatInnen an, welche ganz klare Vorstellungen davon haben, was Olten
braucht, und was Olten eben nicht braucht. Die Junge SP möchte eine Politik für
die Jungen und eine Politik mit den Jungen in den Gemeinderat bringen. Es
sollen die bereits erscheinenden Vorboten des langsamen Fortschritts in Olten
gezielt und aktiv gefördert werden, damit der Aufschwung für die Stadt bald
Wirklichkeit wird. Kurz: Olten braucht die Wiederbelebung. Es braucht ein
Nachtleben, das normal funktionieren kann und nicht im Keim erstickt wird. Es
braucht die sinnvolle Ausgestaltung des öffentlichen Raums mit den
Schwerpunkten Innenstadt, Winkelunterführung, Bahnhofplatz, Schützenmatte und
ANDAARE. Es braucht eine Finanzpolitik, die weit mehr als nur über den
Tellerrand hinausschaut. Es braucht eine effektive Integrationspolitik „à la
CULTIBO“. Und es braucht attraktive Wohn- und Arbeitsangebote, damit die Bildungshochburg
Olten ihr Potenzial ausschöpfen kann.
Zur Wahl zur Verfügung gestellt haben sich: Simon Amoser,
Simon Gomm, Luisa Jakob, Ferdinand Niedermann, Joschka Schaffner, Jasmin
Stalder, Marina Vega und Leander Wyss. Was Beruf, Ausbildung und Freizeit
betrifft, kommen die acht Kandidatinnen und Kandidaten aus den verschiedensten
Bereichen und können sich damit für diese Ziele aus den verschiedensten
Blickwinkeln heraus einsetzen. In Anbetracht der Resultate der
Kantonsratswahlen, bei denen die Junge SP in der Stadt Olten 3.4% aller Stimmen
für sich gewinnen konnte, ist man nun der Überzeugung, dass ein Sitz im
Gemeindeparlament vollkommen realistisch ist. Und auch die Hoffnung auf einen
zweiten Sitz ist nicht völlig abwegig. Dafür kämpfen die acht Kandidierenden,
und mit ihnen die ganze Junge SP, um jede einzelne Stimme.

Drei Kandidierende am Samstagmorgen beim Flyern: Luisa
Jakob, Simon Gomm und Joschka Schaffner
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Simon Gomm, 1990, Olten, Architekturstudent Vizepräsident des Kultur- & Konzertvereins mission8 Meinem politischen Profil liegen klare Leitsätze zugrunde. Hinschauen statt wegschauen und Lösungen erarbeiten, anstatt Probleme einfach abzuschieben, sind für mich zentrale Anliegen, ebenso wie die Überwindung geistiger und politischer Stagnation, die uns den Fortschritt in eine sozial gerechtere und solidarischere Gesellschaft verwehren. Das Ziel ist nicht der Erhalt des Status quo, sondern dessen Weiterentwicklung und ständige Reflexion. Ich setze mich ein für: - eine durch und durch transparente Parteifinanzierung - die vom Bund beschlossene Energiewende - eine grosszügigere Umverteilung von Kapital - die Unterstützung sozial und finanziell Schwächeren - die Minimierung der sozialen Schere - eine progressive Besteuerung - das Anliegen der Jungen nach mehr Mitbestimmung - ein grösseres und breiteres Kulturangebot - die Integration von Migranten und nicht deren Abschiebung - Gewaltprävention - eine Lockerung der Stipendienbedingungen ir ist wichtig, dass wir in Zukunft mehr Wert auf ein ethisch korrektes Verhalten und Entscheiden legen. Politik und Wirtschaft geraten da schon mal in Interessenkonflikte. Doch meiner Meinung nach sollte die Wirtschaft die Politik nicht diktieren! Dies im Sinne von sozialer Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit. |
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Salvatore Bruno, 1992, Fulenbach, Laborant Vorstand Junge SP, Vorstand Unia IG Jugend, Delegierter Gewerkschaftsbund Solothurn Ich engagiere mich in der Jungen SP, Unia Jugend und der SP für einen Kanton Solothurn, der nicht nur von Wirtschaftsinteressen gesteuert werden soll. Dies beginnt bei der Transparenz in der Parteienfinanzierung und geht weiter bis zur Sicherung der Arbeitsplätze, sowie der Förderung der Bildung. Ausserdem setze ich mich politisch und im Alltag für mehr Toleranz gegenüber allen Mitmenschen ein. Egal ob im oder ausserhalb des Kantonsrates, ich werde immer für diese Werte einstehen. Deshalb Liste 2 am 3. März!
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